Zwei Sachen sind mir lediglich noch nicht so ganz klar. Du hast geschrieben, dass der Humor dadurch entsteht, dass Charles seinen Bruder, sowie seine Mutter schützen muss. Inwiefern entsteht da der Humor?
Außerdem hast du die Kampfchoreographien lobend erwähnt. Mit was sind sie vergleichbar? Übertrieben, aber spektakulär (etwa wie bei diversen „Transporter“- oder Jackie Chan-Filmen)? Oder eher geerdeter und brachial (wie beispielsweise bei den „The Raid“-Streifen)?
Ansonsten, wie schon geschrieben, ein cooles Review. Deine Absatzeinteilungen finde ich klasse!
Von den Neo-Van Damme´s fehlt mir „Wake of Death“ noch in der Sammlung. Ab den 2000ern war das ja ein Auf und Ab mit der Qualität seines Schaffens. Die beiden letzten Uni-Sol´s (Regeneration und Day of Reckoning) finde ich beispielsweise richtig gut.
Und auch „Wake of Death“ kommt ja bei den meisten Kritikern recht gut weg.
Ich sollte warscheinlich mal tätig werden! :)
Die Edition von Retro Gold hat natürlich seinen Reiz, gerade auch wegen dem Bonusmaterial. Die fehlenden Untertitel bei den Interviews sind zwar ärgerlich, aber immerhin wird englisch gesprochen und nicht….keine Ahnung….Sanskrit oder so. :)
Dann könntest du mal bitte definieren was ein „heftiger Filmexperte“ ist. Jeder der über Filme, Serien, Games, Bücher, Musik usw. spricht, oder schreibt, kritisiert es ja in irgendeiner Form. Das kann öffentlich sein (wie auf YouTube, oder auf dieser Seite in Schriftform), oder auf einem Schulhof, oder an der Arbeit. Bei jedem Kritiker schwimmt auch immer eine gehörige Portion Sujektivität mit. Bei mir, bei dir und bei allen anderen. Mein Text zu einem Werk spiegelt immer nur meine Meinung wieder. Mehr nicht.
Ich würde mir niemals rausnehmen für andere zu sprechen. Das steht mir gar nicht zu. Was mir aber zusteht ist, meine Meinung zu einem Werk äußern zu dürfen. Es aus meiner Sicht einzuordnen. Das heißt nicht, dass meine Ansicht pauschal richtig ist. Das heißt aber auch, dass deine Meinung nicht pauschal richtig ist. Du findest diese Serie klasse. Das darfst du auch und du hast meinen absoluten Segen. Nur wird das nie etwas an meiner Meinung ändern, denn sämtliche künstlerischen Werke sind Geschmackssache. Und unterschiedliche Auffassungen machen die Welt der Kunst bunter und können Diskussionen darüber interessanter gestalten.
Das nennt man glaube ich Respekt und Toleranz gegenüber anderen Ansichten. ;)
Hallo Gorgo.
Nunja, da hast du zwei Behauptungen aufgestellt ohne sie wirklich zu begründen.
„Filmisch wie eine Folge Marienhof“
Wenn man eine Folge „Marienhof“ und „Das Lehrerzimmer“ parallel schaut, sollten einem schon die qualitativen Unterschiede (darstellerische Leistungen, Drehbuch, audiovisuelle Umsetzung) auffallen.
„Betroffenheitskino“
Vertstehe ich auch nicht ganz. Der Film drückt in keiner Minute auf die Tränendrüse. Er versucht auch nicht dem Zuschauer Gefühle zu „diktieren“. Wie ich in der Rezi schon geschrieben habe KÖNNEN manche Szenen betroffen machen. Dies wird aber recht neutral erzählt und die Einordnung dem Zuschauer überlassen. Und die Inhaltsangabe gibt auch gut die Richtung des Streifens an. Da sollte eigentlich klar sein, dass man kein Feel Good Film zu sehen bekommt.
Klar ist das Einschätzen von Filmen immer subjektiv. Aber vielleicht könntest du deine Aussagen mit Argumenten etwas untermauern? Dann könnte ich deine Sicht eventuell besser nachvollziehen.
Ja, die ZDF Mediathek ist vom Content her vergleichsweise überschaubar. Das was dort angeboten wird ist dafür aber auf einem soliden bis hervorragenden Niveau!
Deinen ersten Satz werde ich aber irgendwann mal auf meinem Grabstein verewigen lassen!
„Hier liegt Philipp
Er war Ash´s Spezialist für deutsche Serien“ ;)
Hey Ash,
es wundert mich nicht, dass wir den Film quasi gleich bewerten. Schließlich handelt es sich hier ja nicht um „Walking Tall“. ;)
Die verkorkste, und in ihrem inszenatorisch nicht nachvollziehbarem Bruch gemachte, Schluss-Dreiviertelstunde ärgert mich immer noch extrem. Aber wie im Review beschrieben kann man die erste Stunde nicht hoch genug loben. Keine Ahnung was da passiert ist. Entweder hat man den Drehbuchautor ersetzt oder an den Wochenenden zu viel Moonshiners konsumiert. Zusammengenommen ein sehr seltsames Werk.
Hey Asher,
freut mich das du dem Streifen eine Chance geben möchtest!
Tatsächlich könnte dir die Nummer zusagen. Ich betone dennoch KÖNNTE. Auch wenn wir oftmals einen ähnlichen Geschmack haben, habe ich selten so etwas eigenwilliges wie „Skinamarink“ gesehen.
Eine pauschale Empfehlung würde ich für den Film nie aussprechen.
Ich weiß nur, dass er mir wirklich gut gefallen hat. Das aber in Worte zu fassen und dem Leser einen EIndruck zu geben war ein harter Brocken. „Skinamarink“ war einer meiner härtesten Texte. Ich habe über 3 Tage verteilt an der Rezi rumgetüftelt. Absätze umformuliert, Sachen dazugenommen und wieder gestrichen.
Aber der Film hat das am Ende einfach verdient. :)
Lass mir bitte auf jeden Fall ein Feedback zukommen!
Danke Ash! :)
Für viele war das ein Fauxpas. Für mich genial. Ich kann beide Seiten verstehen. :)
Was „Lords of Salem“ angeht stimme ich dir zu. Im Grunde finde ich jeden Zombie Streifen (höhö) gut. Mit Ausnahme von „3 From Hell“. Den empfinde ich eher als durchschnittlichen Fan-Service.
Und Carpenter´s Boogey-Man macht mir nach wie vor weniger Angst. Dann eher Katzen. Ich mag die Viecher einfach nicht. „Cats“ wäre demnach für mich der wahre Horror. :)
Jup, das Cover ist, in Anbetracht des Inhalts, echt für die Tonne.
Geht man ausschließlich nach dem Cover, könnte man ein Dauergesuppe mit ordentlich nackter Haut erwarten. AGWAU ist aber eben ein ruhiges, unangenehmes Psychodrama welches in meinen Augen auch mehr Aufmerksamkeit verdient. Eine FSK-Freigabe wäre auf jeden Fall auch drin. Bedenkt man das „American Guinea Pig: The Song of Solomon“ eine FSK 18 bekommen hat, dann wäre bei AGWAU mit ein bisschen Glück sogar eine 16er drin.
Mit „Trauma“ gibst du ein gutes Beispiel. Die von dir erwähnten Mediabooks sind tatsächlich….keine Ahnung was die sich dabei gedacht haben. Sie passen aber irgendwie auch wieder zum Film. Denn „Trauma“ gehört zu dieser Gattung Film, bei der inhaltlich viel möglich gewesen wäre. Am Ende ist er aber zugepflastert mit etlichen, inhaltlich sinnlosen, Provokationen, die den Film in meinen Augen kaputt machen und ihn dadurch der eigentlich geplanten Schockwirkung entziehen. Ähnlich ist es mit dem berüchtigten Serben. Inhaltlich durchaus interessant und filmtechnisch super umgesetzt. 2-3 Szenen sind aber einfach zu drüber und brüllen gerade zu: „Ich will einfach nur provozieren!“.
Da finde ich es subtiler besser und effektiver. Dazu gehören unter anderem der oben besprochene AGWAU, „Flowers“ von Phil Stevens oder der polnische Film „Playground“. Letzterer hat, wenn ich mich richtig erinnere, keinen Tropfen Blut zu bieten, ist mit einer FSK 16 durchgekommen und einer der heftigsten Filme die ich je gesehen habe.
Ansonsten, gern geschehen! :)
Ich danke dir fürs Lesen, sowie allen anderen die meinen Zeilen eventuell etwas abgewinnen können.
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Knackige, gut geschriebene Rezi!
Zwei Sachen sind mir lediglich noch nicht so ganz klar. Du hast geschrieben, dass der Humor dadurch entsteht, dass Charles seinen Bruder, sowie seine Mutter schützen muss. Inwiefern entsteht da der Humor?
Außerdem hast du die Kampfchoreographien lobend erwähnt. Mit was sind sie vergleichbar? Übertrieben, aber spektakulär (etwa wie bei diversen „Transporter“- oder Jackie Chan-Filmen)? Oder eher geerdeter und brachial (wie beispielsweise bei den „The Raid“-Streifen)?
Ansonsten, wie schon geschrieben, ein cooles Review. Deine Absatzeinteilungen finde ich klasse!
Von den Neo-Van Damme´s fehlt mir „Wake of Death“ noch in der Sammlung. Ab den 2000ern war das ja ein Auf und Ab mit der Qualität seines Schaffens. Die beiden letzten Uni-Sol´s (Regeneration und Day of Reckoning) finde ich beispielsweise richtig gut.
Und auch „Wake of Death“ kommt ja bei den meisten Kritikern recht gut weg.
Ich sollte warscheinlich mal tätig werden! :)
Die Edition von Retro Gold hat natürlich seinen Reiz, gerade auch wegen dem Bonusmaterial. Die fehlenden Untertitel bei den Interviews sind zwar ärgerlich, aber immerhin wird englisch gesprochen und nicht….keine Ahnung….Sanskrit oder so. :)
Danke für die Vorstellung, Ashy-Slashy!
Hallo Dennis,
wer ich bin steht oben unter dem Beitragsbild.
Dann könntest du mal bitte definieren was ein „heftiger Filmexperte“ ist. Jeder der über Filme, Serien, Games, Bücher, Musik usw. spricht, oder schreibt, kritisiert es ja in irgendeiner Form. Das kann öffentlich sein (wie auf YouTube, oder auf dieser Seite in Schriftform), oder auf einem Schulhof, oder an der Arbeit. Bei jedem Kritiker schwimmt auch immer eine gehörige Portion Sujektivität mit. Bei mir, bei dir und bei allen anderen. Mein Text zu einem Werk spiegelt immer nur meine Meinung wieder. Mehr nicht.
Ich würde mir niemals rausnehmen für andere zu sprechen. Das steht mir gar nicht zu. Was mir aber zusteht ist, meine Meinung zu einem Werk äußern zu dürfen. Es aus meiner Sicht einzuordnen. Das heißt nicht, dass meine Ansicht pauschal richtig ist. Das heißt aber auch, dass deine Meinung nicht pauschal richtig ist. Du findest diese Serie klasse. Das darfst du auch und du hast meinen absoluten Segen. Nur wird das nie etwas an meiner Meinung ändern, denn sämtliche künstlerischen Werke sind Geschmackssache. Und unterschiedliche Auffassungen machen die Welt der Kunst bunter und können Diskussionen darüber interessanter gestalten.
Das nennt man glaube ich Respekt und Toleranz gegenüber anderen Ansichten. ;)
Jo, gönn dir den mal.
Ich garantiere dir, dass du ihn zumindest nicht scheiße finden wirst! :)
Hallo Gorgo.
Nunja, da hast du zwei Behauptungen aufgestellt ohne sie wirklich zu begründen.
„Filmisch wie eine Folge Marienhof“
Wenn man eine Folge „Marienhof“ und „Das Lehrerzimmer“ parallel schaut, sollten einem schon die qualitativen Unterschiede (darstellerische Leistungen, Drehbuch, audiovisuelle Umsetzung) auffallen.
„Betroffenheitskino“
Vertstehe ich auch nicht ganz. Der Film drückt in keiner Minute auf die Tränendrüse. Er versucht auch nicht dem Zuschauer Gefühle zu „diktieren“. Wie ich in der Rezi schon geschrieben habe KÖNNEN manche Szenen betroffen machen. Dies wird aber recht neutral erzählt und die Einordnung dem Zuschauer überlassen. Und die Inhaltsangabe gibt auch gut die Richtung des Streifens an. Da sollte eigentlich klar sein, dass man kein Feel Good Film zu sehen bekommt.
Klar ist das Einschätzen von Filmen immer subjektiv. Aber vielleicht könntest du deine Aussagen mit Argumenten etwas untermauern? Dann könnte ich deine Sicht eventuell besser nachvollziehen.
Ich danke dir für die Zusatzinfo´s!
So habe ich auf jeden Fall ein besseres Bild. :)
Dem Film sollte man eine Bühne geben wo man nur kann. Er hat es einfach verdient. Ein wirklich starkes Stück. Und das noch aus hiesigem Lande!
Ja, die ZDF Mediathek ist vom Content her vergleichsweise überschaubar. Das was dort angeboten wird ist dafür aber auf einem soliden bis hervorragenden Niveau!
Deinen ersten Satz werde ich aber irgendwann mal auf meinem Grabstein verewigen lassen!
„Hier liegt Philipp
Er war Ash´s Spezialist für deutsche Serien“ ;)
Hey Ash,
es wundert mich nicht, dass wir den Film quasi gleich bewerten. Schließlich handelt es sich hier ja nicht um „Walking Tall“. ;)
Die verkorkste, und in ihrem inszenatorisch nicht nachvollziehbarem Bruch gemachte, Schluss-Dreiviertelstunde ärgert mich immer noch extrem. Aber wie im Review beschrieben kann man die erste Stunde nicht hoch genug loben. Keine Ahnung was da passiert ist. Entweder hat man den Drehbuchautor ersetzt oder an den Wochenenden zu viel Moonshiners konsumiert. Zusammengenommen ein sehr seltsames Werk.
Hey Asher,
freut mich das du dem Streifen eine Chance geben möchtest!
Tatsächlich könnte dir die Nummer zusagen. Ich betone dennoch KÖNNTE. Auch wenn wir oftmals einen ähnlichen Geschmack haben, habe ich selten so etwas eigenwilliges wie „Skinamarink“ gesehen.
Eine pauschale Empfehlung würde ich für den Film nie aussprechen.
Ich weiß nur, dass er mir wirklich gut gefallen hat. Das aber in Worte zu fassen und dem Leser einen EIndruck zu geben war ein harter Brocken. „Skinamarink“ war einer meiner härtesten Texte. Ich habe über 3 Tage verteilt an der Rezi rumgetüftelt. Absätze umformuliert, Sachen dazugenommen und wieder gestrichen.
Aber der Film hat das am Ende einfach verdient. :)
Lass mir bitte auf jeden Fall ein Feedback zukommen!
Danke Ash! :)
Für viele war das ein Fauxpas. Für mich genial. Ich kann beide Seiten verstehen. :)
Was „Lords of Salem“ angeht stimme ich dir zu. Im Grunde finde ich jeden Zombie Streifen (höhö) gut. Mit Ausnahme von „3 From Hell“. Den empfinde ich eher als durchschnittlichen Fan-Service.
Und Carpenter´s Boogey-Man macht mir nach wie vor weniger Angst. Dann eher Katzen. Ich mag die Viecher einfach nicht. „Cats“ wäre demnach für mich der wahre Horror. :)
Jup, das Cover ist, in Anbetracht des Inhalts, echt für die Tonne.
Geht man ausschließlich nach dem Cover, könnte man ein Dauergesuppe mit ordentlich nackter Haut erwarten. AGWAU ist aber eben ein ruhiges, unangenehmes Psychodrama welches in meinen Augen auch mehr Aufmerksamkeit verdient. Eine FSK-Freigabe wäre auf jeden Fall auch drin. Bedenkt man das „American Guinea Pig: The Song of Solomon“ eine FSK 18 bekommen hat, dann wäre bei AGWAU mit ein bisschen Glück sogar eine 16er drin.
Mit „Trauma“ gibst du ein gutes Beispiel. Die von dir erwähnten Mediabooks sind tatsächlich….keine Ahnung was die sich dabei gedacht haben. Sie passen aber irgendwie auch wieder zum Film. Denn „Trauma“ gehört zu dieser Gattung Film, bei der inhaltlich viel möglich gewesen wäre. Am Ende ist er aber zugepflastert mit etlichen, inhaltlich sinnlosen, Provokationen, die den Film in meinen Augen kaputt machen und ihn dadurch der eigentlich geplanten Schockwirkung entziehen. Ähnlich ist es mit dem berüchtigten Serben. Inhaltlich durchaus interessant und filmtechnisch super umgesetzt. 2-3 Szenen sind aber einfach zu drüber und brüllen gerade zu: „Ich will einfach nur provozieren!“.
Da finde ich es subtiler besser und effektiver. Dazu gehören unter anderem der oben besprochene AGWAU, „Flowers“ von Phil Stevens oder der polnische Film „Playground“. Letzterer hat, wenn ich mich richtig erinnere, keinen Tropfen Blut zu bieten, ist mit einer FSK 16 durchgekommen und einer der heftigsten Filme die ich je gesehen habe.
Ansonsten, gern geschehen! :)
Ich danke dir fürs Lesen, sowie allen anderen die meinen Zeilen eventuell etwas abgewinnen können.